Soziologe und Kulturwissenschaftler
Andreas Reckwitz ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität. Er wurde vielfach auszeichnet, unter anderem mit dem Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher zur Theorie der Moderne und Spätmoderne sind in über 20 Sprachen übersetzt. Wichtigste Veröffentlichungen: «Die Erfindung der Kreativität» (2012), «Die Gesellschaft der Singularitäten» (2017), «Das Ende der Illusionen» (2019), «Verlust» (2024).
Donnerstag, 03. April 2025, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Moderne Gesellschaften sind fortschrittsorientiert. Verlusterfahrungen enttäuschen jedoch grundsätzlich die positiven Zukunftserwartungen dieser Gesellschaften. Inwiefern treten in der Spätmoderne der Gegenwart nun massiert Verlusterfahrungen auf? Welche Legitimationsprobleme ergeben sich damit und wie kann die Gesellschaft mit ihnen umgehen?