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Verluste. Legitimationsprobleme in der Spätmoderne

Der Soziologe und Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz spricht über Verlusterfahrungen, daraus resultierende Legitimatoinsprobleme und wie die Gesellschaft mit ihnen umgehen kann.

Redner

Donnerstag, 03. April 2025, 18:30 – 20:00 Uhr

An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)

Veranstaltungssprache: Deutsch

Moderne Gesellschaften sind fortschrittsorientiert. Verlusterfahrungen enttäuschen jedoch grundsätzlich die positiven Zukunftserwartungen dieser Gesellschaften. Inwiefern treten in der Spätmoderne der Gegenwart nun massiert Verlusterfahrungen auf? Welche Legitimationsprobleme ergeben sich damit und wie kann die Gesellschaft mit ihnen umgehen?

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Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Voranmeldung nicht nötig. Platzreservation nicht möglich. Das Security-Personal behält sich das Recht vor, Taschen/Rucksäcke zu kontrollieren. Foto- und Filmaufnahmen sind ohne Bewilligung verboten und sind zu unterlassen. Die Veranstaltung wird ausserdem live übertragen und zum Replay zur Verfügung gestellt.

Redner

Prof. Dr. Andreas Reckwitz

Soziologe und Kulturwissenschaftler

Kurzbiografie

Andreas Reckwitz ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität. Er wurde vielfach auszeichnet, unter anderem mit dem Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher zur Theorie der Moderne und Spätmoderne sind in über 20 Sprachen übersetzt. Wichtigste Veröffentlichungen: «Die Erfindung der Kreativität» (2012), «Die Gesellschaft der Singularitäten» (2017), «Das Ende der Illusionen» (2019), «Verlust» (2024).

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