Bundespräsident a.D. der Bundesrepublik Deutschland
Prof. Dr. Roman Herzog wurde am 5. April 1934 geboren und promovierte 1958 in München. Nach Jahren als Privatdozent und Professor in München und Berlin besetzte Roman Herzog diverse Sitze innerhalb der Landesregierung, bevor er 1983 zum Vizepräsidenten und später Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernannt wurde. 1994 erfolgte die Wahl zum Bundespräsidenten. Seit dem Ende seiner Amtszeit ist Roman Herzog wissenschaftlich und publizistisch tätig. Im Jahr 2000 leitete er den Konvent zur Erarbeitung der EU-Grundrechte-Charta, seit dem 3. Oktober 2003 leitet er den «Konvent für Deutschland», dessen Hauptthema die Verbesserung der Reformfähigkeit Deutschlands ist. Zudem ist er Kuratoriumsvorsitzender diverser Stiftungen in Deutschland.
Mittwoch, 16. November 2011, 18:15 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOH-B-10
Europa steht vor völlig neuen Herausforderungen. Das lässt vermuten, dass es auch institutionelle Anpassungen braucht. Aber die herkömmlichen Strukturen stehen durchgreifenden Reformen im Wege. Gibt es Auswege aus dem Dilemma?