Präsident der Deutschen Bundesbank, Frankfurt
Jens Weidmann wurde 1968 in Solingen, Deutschland geboren. Er ist seit Mai 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Marseille und Bonn promovierte Weidmann an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Anschließend war er zwei Jahre lang Mitarbeiter beim Internationalen Währungsfonds in Washington, bevor er Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde. Im Jahr 2003 wechselte er als Leiter der Abteilung für Geldpolitik und monetäre Analyse zur Deutschen Bundesbank. Von 2006 bis 2011 war Jens Weidmann Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt.
Montag, 09. März 2015, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Der Euro-Raum befindet sich auf unübersichtlichem Terrain. Die Wachstumsaussichten für dieses Jahr sind verhalten, die Inflationsrate ist im Winter in den negativen Bereich gerutscht. Anderseits sind viele Länder bei ihren Anpassungsbemühungen ein grosses Stück vorangekommen, und auf europäischer Ebene wurde mit der Bankenunion ein wichtiger Stützpfeiler errichtet. Wie weit ist der Euro-Raum auf dem Weg zu einer wachstumsstarken und widerstandsfähigen Währungsunion vorangekommen, und welche Schritte sind noch zu gehen?