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Moderation: Dr. Martin Meyer

Erzählen, was ist. Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege

Katrin Eigendorf ist dort unterwegs, wo die Welt ins Wanken gerät. Es sind existenzielle, häufig auch schmerzhafte Begegnungen, mit Menschen, deren Geschichten die Reporterin erzählt.

Redner

Montag, 18. Mai 2026, 19:00 – 20:00 Uhr

Im Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich

Veranstaltungssprache: Deutsch

Mit «Erzählen, was ist» legt Katrin Eigendorf, die bekannte ZDF-Sonderkorrespondentin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin, ihr bis dato persönlichstes Buch vor. Sie spricht mit den Taliban, begleitet ukrainische Soldaten an der Front und erzählt die Geschichten von mutigen Frauen in Afghanistan, die in Untergrund-Schulen unterrichten.

Katrin Eigendorf ist dort unterwegs, wo die Welt ins Wanken gerät. Es sind existenzielle, häufig auch schmerzhafte Begegnungen, mit Menschen, deren Geschichten die Reporterin erzählt. Nicht aus der Distanz, nur aus der Nähe, aus der eigenen Anschauung und Anteilnahme lässt sich über Krieg berichten. Mit grosser Empathie und Realitätsgenauigkeit macht sie selbst komplexe Sachverhalte verständlich. Dadurch eröffnet sie uns vielseitige Perspektiven, die uns nicht ohnmächtig zurücklassen, sondern Orientierung in einer zunehmend komplexen Weltsituation schaffen.

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Redner

Katrin Eigendorf

Fernsehjournalistin und Kriegsberichterstatterin

Kurzbiografie

Katrin Eigendorf gehört zu den renommiertesten deutschen TV-Reporterinnen. Seit den 1990er-Jahren berichtet sie aus den Krisen- und Kriegsgebieten weltweit, aus der Ukraine, Russland, dem Libanon, Israel und Afghanistan. Seit 2022 ist Eigendorf internationale Sonderkorrespondentin des ZDF. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis für die beste persönliche Leistung.

Foto: © Peter Rigaud

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