Sonntag, 15. November 2015, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Josef Joffe, geboren 1944, in Berlin aufgewachsen, hat Politik, Wirtschaft und Philosophie in Amerika und Europa studiert und wurde 1975 an der Harvard University promoviert. Als Dozent für internationale Politik lehrte Joffe in den USA an der Johns Hopkins University, in Harvard, Princeton und Stanford – in Europa an der Universität München und am Salzburg Seminar. Seine journalistische Karriere begann Joffe 1976 bei der Wochenzeitung «Die Zeit». Erst als politischer Redaktor, dann als Chef des Ressorts «Dossier». Von 1985 bis 2000 war Joffe Leiter des Ressorts «Aussenpolitik» bei der «Süddeutschen Zeitung». Im April 2000 wurde er neben Helmut Schmidt schliesslich Herausgeber der «Zeit» und war von 2001 bis 2004 auch deren Chefredaktor. Im Ausland sind seine Aufsätze und Artikel in namhaften Medien erschienen, u. a. im «New York Times Magazine», im Wall Street Journal und in der «Washington Post». Er schrieb diverse Bücher, 2014 erschien sein neuestes Buch «The Myth of America’s Decline». Joffe ist in verschiedenen Kuratorien und Beiräten tätig. Er erhielt mehrere Preise, u. a. den Ludwig-Börne-Preis, den Bundesverdienstorden und den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.