Soziologin und Publizistin, Herausgeberin der Zeitschrift «Emma»
Alice Schwarzer, geboren 1942 in Wuppertal, Journalistin und Essayistin, ist eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung. Neben ihrer journalistischen Arbeit (seit 1966) erschienen von ihr zahlreiche Bücher, darunter Biografien über Gräfin Dönhoff und Romy Schneider, ein Essay zur Emanzipation, «Die Antwort» (2007), sowie ein Sammelband über die Gefahr des Islamismus: «Die grosse Verschleierung» (2010). Zuletzt veröffentlichte sie ihre Autobiografie: «Lebenslauf» (2011). 1977 gründete sie das Magazin «Emma», dessen Verlegerin und Chefredakteurin sie bis heute ist.
Dienstag, 27. März 2012, 18:15 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Wenn Frauen keine «richtigen Frauen» mehr sind – was ist dann heute noch ein «richtiger Mann»? In den letzten 40 Jahren hat sich dank der Impulse des Feminismus die Lage der Frauen enorm verbessert: rechtlich, sozial wie ökonomisch. Was das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern ins Wanken gebracht – und die Männer verunsichert hat. Diese Entwicklung ist spannend, aber auch gefährlich.