Im Gespräch mit Claudia Franziska Brühwiler, Expertin für amerikanische Kultur und Politik, zeichnet Jill Lepore die Geschichte Amerikas als Geschichte seiner Verfassung und der politischen Konflikte um ihre Auslegung nach.
Donnerstag, 08. Oktober 2026, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOH-B-10
Die USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit – und ringen zugleich um ihre demokratische Zukunft. Jill Lepore zeichnet die Geschichte Amerikas als Geschichte seiner Verfassung und der politischen Konflikte um ihre Auslegung nach. Mit historischem Scharfsinn und erzählerischer Kraft zeigt sie, warum die Verfassung bis heute im Zentrum der Auseinandersetzung um das «wahre» Amerika steht.
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Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Voranmeldung nicht nötig. Platzreservation nicht möglich. Das Security-Personal behält sich das Recht vor, Taschen/Rucksäcke zu kontrollieren.
Foto- und Filmaufnahmen sind ohne Bewilligung verboten und sind zu unterlassen. Die Veranstaltung wird ausserdem live übertragen und zum Replay zur Verfügung gestellt.
Jill Lepore ist David-Woods-Kemper-’41-Professorin für amerikanische Geschichte an der Harvard University und Professorin für Rechtswissenschaften an der Harvard Law School. Ausserdem ist sie als Redakteurin bei The New Yorker tätig. Zu ihren zahlreichen Büchern gehört «These Truths: A History of the United States» (2018), ein internationaler Bestseller, der vom Time Magazine zu einem der zehn besten Sachbücher des Jahrzehnts gekürt wurde. Ihr Buch «The Deadline» wurde mit dem PEN-Preis für Essayistik ausgezeichnet. «We the People: A History of the U.S. Constitution» ist ein Bestseller der New York Times. 2026 erscheint ihr nächstes Buch: «The Rise and Fall of the Artificial State».
Foto: © Andrea Camen
Claudia Franziska Brühwiler ist Titularprofessorin für amerikanisches politisches Denken und Kultur an der Universität St. Gallen, wo sie in Staatswissenschaften promoviert hat. Ausserdem ist sie affiliierte Forscherin am Nanovic Institute der University of Notre Dame. In ihrer preisgekrönten Forschung befasst sie sich schwerpunktmässig mit der konservativen Bewegung in den USA. Sie war Gastforscherin respektive -professorin an der Keio Universität in Tokio, am University College Dublin sowie an mehreren US-amerikanischen Hochschulen. Sie schreibt eine monatliche Kolumne im «Tages-Anzeiger» und moderiert den Podcast «Grüezi Amerika» der Universität St. Gallen.