Axel A. Weber stellt die Frage, ob die Geld- und Fiskalpolitik das Richtige tun.
Dienstag, 23. Februar 2016, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Seit einigen Jahren entwickelt sich die Weltwirtschaft unter den Erwartungen, und der Abschwung in den Emerging Economies lässt auch dieses Jahr keine Wende zum Besseren erwarten. Neben den demografischen Veränderungen in vielen wichtigen Ländern dürfte die steigende Schuldenlast ein Haupterklärungsfaktor für den Gang der Wirtschaft in den letzten Jahren sein. Befindet sich die Welt in einer Schuldenfalle? Tun Geld- und Fiskalpolitik das Richtige?
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der UBS (Group) AG und leitet in dieser Funktion das Governance und Nominating Comittee sowie das Corporate Culture and Responsibility Committee. Von 2004 bis 2011 war Axel A. Weber Präsident der Deutschen Bundesbank und bekleidete zahlreiche weitere Ämter: u.a. war er Mitglied des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank, Gouverneur des Internationalen Währungsfonds für Deutschland und Mitglied der G7- und G20-Minister. Von 1994 bis 1998 war Weber Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität von Bonn. Weitere Stationen seiner akademischen Laufbahn waren eine Professur für Internationale Ökonomie an der Universtität Köln, eine Professur für Monetäre Ökonomie an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. sowie eine Gastprofessor an der Booth School of Business an der University of Chicago direkt im Anschluss an seine Zeit bei der Deutschen Bundesbank. Er studierte an der Universität Konstanz Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften; später promovierte und habilitierte er an der Universität Siegen in Wirtschaftswissenschaften.