Der frühere SNB-Präsident Thomas J. Jordan präsentiert Erkenntnisse für eine wirksame Geldpolitik, basierend auf seiner 25-jährigen Erfahrung in diesem anspruchsvollen Umfeld.
Dienstag, 01. April 2025, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Die Schweiz war in den letzten Jahren einer historisch aussergewöhnlichen Serie von internationalen Störungen ausgesetzt. Trotzdem gelang es der Schweiz besser als anderen Ländern, die Preisstabilität zu bewahren und das Wachstum der Wirtschaft nahe ihrem Potenzial zu halten. Was sind die Erkenntnisse für eine wirksame Geldpolitik aus den Erfahrungen in diesem anspruchsvollen Umfeld?
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Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Voranmeldung nicht nötig. Platzreservation nicht möglich. Das Security-Personal behält sich das Recht vor, Taschen/Rucksäcke zu kontrollieren. Foto- und Filmaufnahmen sind ohne Bewilligung verboten und sind zu unterlassen. Die Veranstaltung wird ausserdem live übertragen und zum Replay zur Verfügung gestellt.
Thomas Jordan war von 2012 bis 2024 Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Er promovierte 1993 an der Universität Bern in Volkswirtschaftslehre. Nach einem postdoktoralen Forschungsaufenthalt an der Harvard University trat er 1997 als wissenschaftlicher Berater in die SNB ein und übernahm kurz danach die Leitung der Forschungsabteilung. 2004 wurde Thomas Jordan Stellvertretendes Mitglied des Direktoriums. Der Bundesrat ernannte ihn 2007 zum Mitglied und 2010 zum Vizepräsidenten des Direktoriums. Er präsidierte den Verwaltungsrat des Fonds zur Stabilisierung der UBS der SNB (StabFund) von dessen Gründung 2008 bis zu seiner Auflösung 2013.
Thomas Jordan war Gouverneur des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Schweiz und Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Er vertrat die Schweiz in der Plenarversammlung und im Steuerungsausschuss des Financial Stability Board (FSB).
Die Universität Bern ernannte Thomas Jordan 1998 zum Privatdozenten und 2003 zum Honorarprofessor. Die Universität Basel verlieh ihm 2017 die Ehrendoktorwürde.