Die Korrespondentin der FAZ in Paris, Michaela Wiegel, zieht eine Zwischenbilanz zu den Ereignissen in Frankreich unter Emmanuel Macron.
Dienstag, 27. März 2018, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Emmanuel Macron ist als ehrgeiziger Erneuerer im Elysée-Palast angetreten. Im Wahlkampf hat er verstanden, die kollektive Sehnsucht der Franzosen nach Veränderung zu kanalisieren. Wie weit ist er bei dem Versuch gekommen, sein doppeltes Versprechen von einem Aufbruch in Frankreich und in Europa einzulösen? Gibt es Anzeichen, dass der Schwung bereits verebbt, oder gelingt es dem Präsidenten, seine politische Bewegung La République en marche zu konsolidieren? Es soll auch die Frage erörtert werden, wie sehr das politische Schicksal Macrons vom Wohl und Wollen der deutschen Bundesregierung abhängt.
Diskussion nach dem Vortrag.
Michaela Wiegel, geboren 1968, verfolgt seit 1998 für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ das politische Geschehen in Frankreich. Der Korrespondentenposten in Paris war selten so spannend wie während des zurückliegenden, an überraschenden Volten reichen Präsidentenwahlkampfes. Dem Wahlsieger Emmanuel Macron hat sie eine im März 2018 im Europa-Verlag veröffentlichte Biographie „Ein europäischer Visionär – eine Herausforderung für Deutschland?“ gewidmet. Sie hat an Sciences Po in Paris und an der John F. Kennedy School der Harvard University studiert.