Dienstag, 27. September 2016, 18:30 – 20:00 Uhr
An der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zurich, KOL-G-201 (Aula)
Dieser Vortrag wird in Kooperation mit der Asia Society Switzerland durchgeführt.
Der Wiederaufstieg Chinas zur Weltmacht prägt nicht nur die Weltwirtschaft und hat nicht nur weitreichende geopolitische Konsequenzen. Er ist auch ein sehr wichtiges kulturelles und politisches, ja ideologisches Phänomen. Am nachhaltigsten betroffen ist Ostasien von Malaysia bis Japan und Korea. Der konfuzianische Stadtstaat Singapur wird in mancher Hinsicht ein nützliches Observatorium sein.
Urs Schoettli, geboren 1948, studierte an der Universität Basel Philosophie. Von 1978 bis 1991 war er Generalsekretär und später Geschäftsführender Vizepräsident der Liberalen Internationalen in London. Von 1983 bis 1989 war er als Südasienkorrespondent
der NZZ in Delhi tätig, und von 1990 bis 1995 war er Repräsentant der deutschen Friedrich-Naumann-Stiftung in Spanien und
Portugal. Ebenfalls betätigte er sich von 1993 bis 1995 als ehrenamtlicher Sekretär der Grosseuropakommission. 1996 kehrte er zur «NZZ» zurück und war bis 2012 Korrespondent in Hongkong, Tokio und Peking. Seit 2012 arbeitet er als unabhängiger Publizist und Asienberater.